Es kann der Frömmste nicht in Frieden leben…

… wenn es dem bösen Nachbarn nicht gefällt.

(Johann Christoph Friedrich von Schiller)

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Nikita wurde im Februar 2016 von einer Tierschützerin übernommen, um sie vor dem Tierheim zu bewahren. Ihr Vorbesitzer war ihrer überdrüssig und kümmerte sich schon lange nicht mehr um sie. Sie kannte weder das Laufen an der Straße noch war ihr ein Waldboden geheuer. Im Prinzip kannte sie nichts und lernte ab Februar 2016 erst die Welt da draußen kennen.. und es schien, dass Nikita’s Leben nun in Ordnung ist.. sie hatte schnell im vorhandenen Rudel ihren Platz gefunden und arrangierte sich wunderbar mit der neuen Situation. Doch leider meinte ein Nachbar, diese Harmonie zerstören zu müssen. Mit seiner selbst konstruierten Geschichte aus einer vollkommen falsch verstandenen Situation heraus schaffte er es, eine Behörde auf seine Seite zu ziehen.

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„Das Kindeswohl sei durch Nikita gefährdet“.. so lautete die Argumentation des Jugendamtes, dabei ist Nikita absolut närrisch auf Kinder und liebt sie über alles. In nur drei Stunden zerbrach Nikita’s Welt und die ihrer Familie. Gerade mal zwei Wochen hat die Familie nun Zeit, für die liebenswerte Omi einen Platz zu finden, ansonsten werden die Kinder in die Obhut des Jugendamtes genommen. Diese Entscheidung wurde vollkommen willkürlich getroffen und ist traurig für alle Beteiligten. Hier wiehert ganz gewaltig der Amtsschimmel, doch gegen eine Behörde wie das Jugendamt anzukommen, ist nahezu unmöglich.

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Im Klartext heißt es nun: Nikita hat eine Galgenfrist bis zum 18. April, ansonsten droht ihr abermals die Abschiebung ins Tierheim. Sie ist eine total liebe, verschmuste und menschenbezogene Hündin, die gerne im Mittelpunkt steht. Obwohl sie schon 10 Jahre alt ist, ist sie noch recht fit und sportlich. Grundsätzlich ist sie mit Artgenossen verträglich; sie sollten jedoch mit ihr auf gleicher Höhe und selbstbewusst sein, denn bei kleinen und unsicheren Hunden zeigt sie sich dominant. Im Moment lebt sie mit einem kastrierten Rüden und zwei kastrierten Hündinnen im Einklang zusammen. Sie ist abrufbar und gehorsam. Mit Katzen ist sie verträglich.

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Wir wünschen uns für Nikita einen Platz, wo sie endlich zur Ruhe kommen kann. Sie ist so ein Schatz und hat es nicht verdient, dass sie immer wieder abgeschoben werden soll. Es kann auch eine Pflegestelle sein, wo sie bis zum Ende ihres Lebens bleiben darf. Dabei entstehen der Pflegefamilie außer Futterkosten keine weiteren Kosten.

Update 16. April 2016

Wir haben heute Nikita zu ihrer neuen Familie gebracht… eine wirklich sehr liebe Familie, wo Nikita es gut haben wird….. ABER.. ihrer alten Familie wurde wegen eines frustrierten, hasserfüllten und harmoniezerstörenden Menschen ein treues Familienmitglied genommen, das sicherlich jetzt genauso leidet, wie die Familie selbst. Die Szenerie war so traurig, dass man es gar nicht in Worte fassen kann.

nikita Wir haben Nikita in unsere Obhut
genommen und in einer Pflegestelle
untergebracht. Ihre alte Familie und
die Pflegefamilie stehen in Kontakt..
Nikita geht also nicht verloren.

 

 

1 comment for “Es kann der Frömmste nicht in Frieden leben…

  1. hille
    9. Juli 2016 at 18:01

    Was gibt es nur für miese Individuen…..
    Ich hoffe sehr omis vorherige Familie hat sämtliche rechtlichen Schritte eingeleitet.
    Man darf niemals erpressbar sein und sich keinesfalls einschüchtern lassen ! Ich war alleinerziehende Mutter mit Kleinkind und bissigen Hund. Deshalb kann ich mich äußern
    . Viel Glück dem ömken !!!

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