Metro und seine Schutzengel

Spaziergänger vernahmen aus dem Gulli ein klägliches Winseln, das nur von einem Welpen kommen konnte. Verzweifelt mussten sie mit anschauen, wie der Welpe um sein winziges Leben kämpfte. Sie hatten keine Idee, wie sie ihn aus dem Rohr befreien konnten und riefen deshalb bei dem Tierschutzverein Vackoló an. Aber auch Zsuzsa und Gabor konnten ihm nicht helfen; so bat Gabor die Feuerwehr um Hilfe.

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Nach stundenlanger Arbeit gelang es den Helfern von der Feuerwehr endlich, den kleinen Mann zu befreien. Es war ein ca. 5 Monate alter, total unterernährter, Welpe und man gab ihm den Namen „Metro“ (U-Bahn).

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Bis auf wenige Blessuren und etlichen Zecken fehlt ihm nichts; es grenzt an ein Wunder..

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Wir danken seinen Rettern, die sich freiwillig und selbstlos an die Arbeit machten, um das kleine Leben zu retten. Es geschehen neben dem vielen Elend immer wieder Zeichen und Wunder, die hoffen lassen.

09 Nein, das ist kein Foto vom Mars und
auch kein Krater auf dem Mond..
dieser Abgrund erschloss sich nach
Öffnen des Gullideckels.Metro hat den Sturz über vier Meter
in die Tiefe überleb und war dann in
einem Rohr mit 25 cm Durchmesser eingeklemmt.

Nur durch seinen starken Lebenswillen und dem Einsatz seiner Schutzengel, die sicherlich Schwerstarbeit geleistet haben, ist es zu verdanken, dass er überlebt hat. Wir wollen lieber nicht darüber nachdenken, wie er in diesen Abgrund geraten ist.

Metro wird nun bei Zsuzsa aufgepäppelt
und auf ein Leben in einer eigenen
Familie vorbereitet.Wenn er wieder zu Kräften gekommen
ist und alle Impfungen erhalten hat,
darf er nach Deutschland reisen und
seinen unglücklichen Start ins Leben vergessen.
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Die Rettungsaktion wurde auch durch einen ungarischen Fernsehsender dokumentiert:

http://rtl.hu/rtlklub/hirek/negy-meter-melyrol-mentettek-a-kiskutyat

 

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