Über Uns

Eckdaten

Unser Verein wurde am 29.11.2008 gegründet. Am 05.01.2009 erkannte das Finanzamt Mayen die gemeinnützigen Zwecke und erteilte hierüber die vorläufige Bescheinigung. Am 23.03.2009 wurde er in das Vereinsregister des Amtsgerichtes Koblenz eingetragen.

Im März 2009 beschloss die Mitgliederversammlung den Vereinssitz nach Siegen zu verlegen, und seit dem 17.06.2009 ist er im Vereinsregister des Amtsgerichtes Siegen unter VR 2957 eingetragen. Am 30.06.2010 erteilte das Finanzamt Siegen den Freistellungsbescheid zur Körperschafts- und Gewerbesteuer.

Zur Zeit hat der Verein ca. 50 Mitglieder, darunter viele aktive Helfer, die ein starkes Team bilden, das es möglich macht, unsere Projekte in Ungarn effektiv zu unterstützen.

Unsere Transporte

Tierhilfe West e.V. verfügt nach § 11 Abs. 1 Satz 1 Nr. 5 TierSchG über die „Erlaubnis, Hunde und Katzen zum Zwecke der Abgabe gegen Entgelt oder eine sonstige Gegenleistung aus EU-Mitgliedsstaaten in das Inland zu verbringen oder einzuführen oder die Abgabe solcher Hunde und Katzen, die in das Inland verbracht oder eingeführt werden sollen oder worden sind, gegen Entgelt oder eine sonstige Gegenleistung zu vermitteln.“ Unsere Transporte werden über das TRACES-System (= TRAde Control and ExpertSystem) gemeldet. Auf der Grundlage gem. Art. 11 Abs. 1 der VO 1/2005 (EG) wurde uns die Zulassung als Transportunternehmen erteilt; ebenso ist unser Transportfahrzeug im Sinne dieser Verordnung zugelassen. Unser Team, das die Transporte begleitet, ist geschult und verfügt über  entsprechende

Auslandstierschutz

Tierschutz hört für uns nicht an der Bundesgrenze auf.

Sehr oft werden wir mit der Frage konfrontiert, warum wir so viele Hunde aus dem Ausland holen, wo es doch hier in Deutschland schon genug gibt und die Tierheime aus allen Nähten platzen. Sicherlich ist diese Frage berechtigt, doch wir wagen es, uns mit an die Kritiker gerichteten Gegenfragen ein wenig aus dem Fenster zu lehnen:

„Stellen Sie diese Frage auch manchen Züchtern, die mit großer Wahrscheinlichkeit einen wesentlichen Beitrag dazu leisten?“

Züchtern..

  • denen der Profit im Vordergrund steht..
  • denen das Schicksal der Hunde egal ist..
  • die ohne Vorkontrolle oder Aufklärung über die Rasse ihre Welpen verschachern

 „Sind es nicht überwiegend diese Hunde, die aufgrund mangelnder Aufklärung und Unerfahrenheit der Halter wegen Überforderung im Tierheim abgegeben werden?“

Wir wollen hier weder seriöse Züchter ins schlechte Licht rücken noch die Zucht als solche kritisieren, weil es uns einfach nicht zusteht. Aber es sei auch von unserer Seite die kritische Frage erlaubt, ob es wirklich nötig ist, weitere Hunde zu züchten, wo es doch schon so viele gibt.

„Glauben Sie allen Ernstes, dass es sich bei den Schicksalen in deutschen Tierheimen ausschließlich um deutsche Schicksale handelt?“

Hinterfragen Sie bitte in ihren örtlichen Tierheimen, aus welchem Land die Hunde stammen. Machen Sie sich Gedanken darüber, ob es sich bei den unzähligen Galgos und Podencos, die in deutschen Tierheimen hocken, tatsachlich um Abgabetiere handelt.

Nein, wir wollen hier kein Tierheim angreifen, weil es „Hunde aus dem Ausland“ holt. Im Gegenteil; wir sind froh über jedes Tierheim, deren Mitarbeiter nicht die Augen vor dem unsagbaren Elend im Ausland verschließen.

Doch egal gegen welche Angriffe wir uns verteidigen müssen, wir lassen uns nicht beirren oder gar davon abbringen, weiterhin Hunde und Katzen aus Ländern zu holen, die ihnen nicht wohlgesonnen sind und wo das Tierschutzgesetz nicht das Papier wert ist, auf dem es geschrieben steht.

Wir möchten hier auf keine Details von den grausamsten Methoden, unter denen die Tiere in Tötungsstationen sterben müssen, eingehen. Wir lassen dem Leser bewusst Spielraum für seine eigenen Phantasien. Auch andere Grausamkeiten möchten wir nicht beschreiben.. Grausamkeiten, die hier in Deutschland unter Strafe stehen und auch geahndet werden.. Grausamkeiten, für die im Ausland applaudiert wird.

Aufklärungsprojekte unter der Bevölkerung fruchten wenig und sind eher ein Tropfen auf den heißen Stein.. ein Hund ist nichts wert.. eine Katze noch weniger. Bevor man seine Hündin kastrieren lässt, setzt man sie lieber hochtragend oder mit ihren Babies aus und holt sich einen neuen „Wachhund“, der sein Leben an der Kette fristen muss. Nur einige wenige sind bereit, umzudenken und den Hund als Lebewesen mit eigenen Empfindungen und als treuen Begleiter zu respektieren.

Wir begrüßen und unterstützen jede Aktion, die durch die Tierschützer vor Ort in Schulen und Kindergärten stattfindet und setzen all unsere Hoffnungen in die nächsten Generationen. Doch bis dahin ist es noch ein langer und steiniger Weg, den es zu beschreiten gilt..

.. und am Wegesrand stehen die vielen Hunde und Katzen, die diese Zeit bis zum erhofften Umbruch nicht haben und die sicherlich nicht „HIER“ geschrien haben, als es darum ging, geboren zu werden.

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Ihnen wollen wir helfen, indem wir für sie ein Zuhause suchen, wo sie ein würdevolles Dasein erleben dürfen und nicht in einem Tötungslager qualvoll sterben müssen.

Alle Kritiker, die sich durch diese Zeilen nicht überzeugen lassen und immer noch keinen Sinn in unserer Arbeit sehen, bieten wir an, uns auf einem unserer Transporte zu begleiten, um sich die Situation vor Ort anzuschauen. Wir sind davon überzeugt, dass sie danach auch zu der Meinung kommen, dass unsere deutschen Tierheime den Status „Grandhotel“ gegenüber ausländischen Tierheimen haben.

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Doch wir verschließen auch nicht die Augen vor unserem Elend. Satzungskonform kümmern wir uns auch um in Not geratene Hunde und Katzen in Deutschland. So helfen wir auch in Not geratenen Hunde der Rasse „Spitz“ mit unserem Projekt „Vom Notspitz zum Glücksspitz„.

Welpenhandel

Ein Thema, das uns sehr am Herzen liegt und vor dem wir die Augen nicht verschließen wollen. Mit den folgenden Zeilen wollen wir einen kleinen Beitrag zur Aufklärung leisten:

Es wird immer mehr – auch durch die Medien – davor gewarnt, Rassewelpen für billiges Geld aus dem Ausland zu erwerben. Neben der Tatsache, dass die Muttertiere unter übelsten Haltungsbedingungen als Gebärmaschinen missbraucht und im Alter einfach entsorgt werden, wird das Produkt „Welpe“ zu Hauf eingepfercht in enge Käfige und illegal in andere Länder gebracht. Solange es noch Menschen gibt, die mit diesen Welpen ein „Schnäppchen“ machen wollen und sie kaufen, hört das Elend nicht auf. Auch hier herrscht die Regel: Angebot und Nachfrage.

  • Bitte, kaufen Sie keine Rassewelpen, deren Herkunft unsicher ist.
  • Bitte, kaufen Sie keine Rassewelpen, wenn Sie nicht das Muttertier gesehen haben.
  • Bitte, überzeugen Sie sich beim Kauf eines Rassewelpen von den Haltungsbedingungen der Tiere.
  • Bitte, kaufen Sie keine Rassewelpen auf dem Jahrmarkt oder aus dem Kofferraum an der Autobahn von dubiosen Händlern.
  • Bitte, überlegen Sie, ob es wirklich ein Rassewelpe sein muss.
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